8. Episode: Mit psychologischer Diagnose Arbeit gestalten
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne darüber, warum human-zentrierte KI ohne systematische Arbeitsanalyse blind bleibt. Auf Basis einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie wird gezeigt, dass viele KI-Einführungen daran scheitern, dass Arbeit zwar technisch optimiert, aber psychologisch nicht diagnostiziert wird. Vorgestellt wird das Job Perception Inventory (JOPI), ein Instrument zur Erfassung von Arbeitsanforderungen, Ressourcen, Job-Identität und dem Erleben der Zusammenarbeit mit KI. Die Episode macht deutlich, dass Human-Zentrierung nicht bei Usability endet, sondern dort beginnt, wo Arbeit in ihrer psychologischen Tragfähigkeit verstanden und gestaltet wird.
Sein persönliches Fazit: KI-Einführung ist kein reines Technikprojekt, sondern ein Thema...