7. Episode: Wenn KI zugleich entlastet und erschöpft

Shownotes

In dieser 7. Episode von Denkstoff kompakt spricht Clemente Minonne über die doppelte Wirkung von künstlicher Intelligenz auf Arbeit und Leben. Auf Basis einer aktuellen empirischen Studie zeigt er, dass KI nicht nur Produktivität steigern kann, sondern gleichzeitig neue psychologische Belastungen erzeugt. Mithilfe des Job-Demands-Resources Modells wird deutlich, dass KI sowohl als Ressource wirken kann, etwa durch erlebte Wirksamkeit und generative Unterstützung, als auch als Anforderung, die über Technostress zu Erschöpfung, sinkender Arbeitszufriedenheit und erhöhtem Work-Family Konflikt führt. Sein persönliches Fazit: Entscheidend ist nicht die KI an sich, sondern wie Arbeit gestaltet wird. Nachhaltige Produktivität entsteht nur dort, wo technologische Effizienz mit psychologischer Tragfähigkeit zusammengedacht wird.

Quelle: Chuang, Y.-T., Chiang, H.-L., & Lin, A.-P. (2025). Insights from the Job Demands–Resources Model: AI’s dual impact on employees’ work and life well-being. International Journal of Information Management, 83, 102887. https://doi.org/10.1016/j.ijinfomgt.2025.102887

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