8. Episode: Mit psychologischer Diagnose Arbeit gestalten

Shownotes

In dieser 8. Episode von Denkstoff kompakt spricht Clemente Minonne darüber, warum human-zentrierte KI ohne systematische Arbeitsanalyse blind bleibt. Auf Basis einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie wird gezeigt, dass viele KI-Einführungen daran scheitern, dass Arbeit zwar technisch optimiert, aber psychologisch nicht diagnostiziert wird. Vorgestellt wird das Job Perception Inventory (JOPI), ein Instrument zur Erfassung von Arbeitsanforderungen, Ressourcen, Job-Identität und dem Erleben der Zusammenarbeit mit KI. Die Episode macht deutlich, dass Human-Zentrierung nicht bei Usability endet, sondern dort beginnt, wo Arbeit in ihrer psychologischen Tragfähigkeit verstanden und gestaltet wird. Sein persönliches Fazit: KI-Einführung ist kein reines Technikprojekt, sondern ein Thema der Arbeitsgestaltung, und braucht Diagnose zwecks Arbeitsgestaltung, nicht Romantisierung.

Quelle: Berretta, S., Tausch, A., Peifer, C., & Kluge, A. (2023). The Job Perception Inventory: Considering human factors and needs in the design of human–AI work. Frontiers in Psychology, 14, 1128945. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.1128945

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