16. Episode: Wenn KI Teams verändert und Zusammenarbeit neu gestaltet

Shownotes

In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Frage, wie Teams gestaltet sein müssen, damit Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz überhaupt funktionieren kann. Auf Basis einer aktuellen Studie wird gezeigt, dass nicht nur Kompetenzen, sondern insbesondere arbeits- und organisationspsychologische Faktoren wie Technologieakzeptanz, Selbstwirksamkeit und Vertrauen entscheidend für erfolgreiche Mensch-KI-Kollaboration sind. Die Episode verdeutlicht, dass KI nicht einfach in bestehende Teams integriert werden kann, sondern neue Anforderungen an Teamzusammensetzung und organisationale Gestaltung stellt. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Zusammenarbeit mit KI immer auch mit Unsicherheit verbunden ist; insbesondere durch plausible, aber potenziell fehlerhafte Ergebnisse. Organisationen müssen daher lernen, nicht nur Technologie zu implementieren, sondern auch Vertrauen, Reflexion und Urteilsfähigkeit systematisch zu entwickeln. Sein persönliches Fazit: Erfolgreiche KI-Nutzung ist weniger eine Frage der Technologie als eine Frage der Menschen und ihrer Haltung. Entscheidend ist nicht, wie leistungsfähig ein KI-System ist, sondern ob sich Teams gut ergänzen, um dessen Ergebnisse kritisch einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen. Quelle: La Torre, D., Colapinto, C., Durosini, I., & Triberti, S. (2023). Team Formation for Human–Artificial Intelligence Collaboration in the Workplace: A Goal Programming Model to Foster Organizational Change. IEEE Transactions on Engineering Management. https://doi.org/10.1109/TEM.2021.3077195

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