14. Episode: Wenn KI Arbeit verändert und Akzeptanz nicht selbstverständlich ist

Shownotes

In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Einführung von KI-Systemen aus einer arbeits- und organisationspsychologischen Perspektive. Auf Basis des Artikels von Berretta et al. (2026) wird gezeigt, dass KI-Implementierung nicht als rein technisches Projekt verstanden werden kann, sondern als komplexer organisationaler Veränderungsprozess. Der Beitrag stellt den Ansatz „Job Change Acceptance Toolbox (JOCAT)“ vor, der klassische Change-Management-Faktoren mit KI-spezifischen Herausforderungen wie Intransparenz, Unsicherheit und Vertrauensaufbau verbindet. Zentrale Erkenntnis ist, dass Akzeptanz von KI nicht automatisch entsteht, sondern aktiv gestaltet werden muss; insbesondere durch Kommunikation, Partizipation und Führung. Sein persönliches Fazit: KI verändert nicht nur die Tool-Landschaft und Geschäftsprozesse, sondern insbesondere die psychologische Struktur von Arbeit. Erfolgreiche Implementierung bedeutet daher, nicht nur Technologie einzuführen, sondern psychologische Bedeutungen aktiv zu gestalten. Quelle: Berretta, S., Nolte, P., Kopka, S., & Kluge, A. (2026). Job Change Acceptance Toolbox (JOCAT): Ein Change-Management-Ansatz für die ethische und nachhaltige Implementierung von KI-Systemen. Industry 4.0 Science. https://doi.org/10.30844/I4SD.26.1.80

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